Dampfkabinen

Was unterscheidet das Dampfbad von der Sauna bzw. der Dampfsauna?

Repabad - Dampfbad
Bildquelle: Repabad GmbH
Im Dschungel der Begriffe ist es für den Kunden manchmal nicht ganz einfach, sich die richtige Vorstellung von den jeweiligen Kabinenarten und Ihren Unterschieden zu machen. Im Folgenden wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen und die Merkmale erläutern.

Fangen wir mit der Sauna bzw. finnischen Sauna an. In der ursprünglichen Form wird in einem Raum bzw. einer Kabine ganz aus Holz von einer Wärmequelle trockene Hitze erzeugt. Das geschieht heute vornehmlich mit elektrischen Saunaöfen. Im Mittel sauniert man mit ca. 80-100°C Lufttemperatur bei ca. 20% rel. Luftfeuchtigkeit.
Eine Variante davon stellt die sog. Bio-Sauna dar. Sie unterscheidet sich von der finnischen Sauna nur dadurch, dass der Ofen mit einem Wasserkessel kombiniert ist, in dem eine Art Tauchsieder das Wasser zum Verdampfen bringt. Das Klima kann man in solchen Kabinen über die Saunasteuerung feuchter einstellen. Üblich sind ca. 50-60°C Lufttemperatur bei 60-70% rel. Luftfeuchtigkeit. Da das Holz der Kabine die Feuchtigkeit wie ein Schwamm aufnimmt, ist darin kaum eine höhere Luftfeuchtigkeit erreichbar.

Eine Begriffsüberschneidung stellt der Ausdruck „Dampfsauna“ dar. Manche Kunden denken dabei an eine Bio-Sauna, wie oben dargestellt. Andere meinen damit das „Dampfbad“, was im Folgenden vorgestellt werden soll. Weil der Begriff „Dampfsauna“ oft zur Verwirrung führt, haben wir diese Gegenüberstellung verfasst.

Das Dampfbad mit seiner kleineren Form der Dampfdusche, stellt die Gruppe der Dampfkabinen dar. Allen gemein ist eine Bauweise aus wasserabweisenden Baustoffen. Boden, Wände, Decke und Einrichtung sind aus Keramik, Stein, Glas oder Kunststoff. Als Material vollkommen ungeeignet ist hier Holz. Die Wärmequelle befindet sich immer außerhalb der Kabine. Sie besteht aus einem abgekapselten Dampfkessel, von dem aus eine Rohrleitung den heißen Wasserdampf in die Kabine transportiert. Unter Beimischung von etwas kühler Luft, bildet sich in der Kabine Nebel. Weil das Baumaterial der Kabine kein Wasser aufnehmen kann, entsteht ein Klima mit 100% rel. Luftfeuchte bei Temperaturen zwischen ca. 35-50°C.

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass sich die Beziehung zwischen Lufttemperatur und Luftfeuchte von der finnischen Sauna bis zum Dampfbad gegenläufig verändert? Bei der Sauna heiß und trocken, beim Dampfbad kühl und feucht. Grund für diese Anpassung ist die maximale Fähigkeit des Körpers, Wärmeenergie in einer bestimmten Zeit aufnehmen zu können. Bei gleichbleibender Temperatur, jedoch steigender Luftfeuchte, erhöht sich die Aufnahme von Wärmeenergie über die Haut. Um sich nicht zu verbrühen, sind hier natürliche Grenzen gesetzt. Die trockene Sauna ist auch mit kühleren Temperatur sehr angenehm. Im Dampfbad hingegen sind heißere Temperaturen unerträglich.

Immer wieder stellen uns Kunden die Frage, welches Klima denn nun das Bessere sei? Eindeutige Antwort: Ein allgemeines Besser oder Schlechter gibt es nicht! Nur Sie selbst können diese Frage für sich entscheiden. Der angenehmste Weg das festzustellen: Besuchen Sie eine Wellness-Landschaft. Suchen Sie die unterschiedlichen Kabinen auf und spüren Sie in sich hinein, was Ihnen ganz persönlich am meisten wohl tut.


 

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