Shoji – japanische Trennwände

Shoji Schiebetür Raumteiler - Küche - Fichte, geölt

Shoji finden ihren Einsatz seit über 700 Jahren in der konventionellen japanischen Raumausstattung.

Klassische Modelle sind Raumteiler, Schrankwände im Wohn-, Schlaf- und Arbeitsbereich, Türen für vorhandene Schrank- und Regalsysteme, einfache Trennwände, sowie Lichtdecken und Leuchtobjekte, Verkleidungen von Fenstern, Nischen und Dachschrägen.

Die Shojis werden für uns von der Schreinerei Risch, einem bodenständigen Handwerksbetrieb aus Titting im Altmühltal, hergestellt.


Die verwendeten Holzarten

Shoji Holzarten - Kirschbaum, Fichte und Zeder
von links nach rechts: Kirschbaum, Fichte und Zeder
Alle Hölzer werden sehr sorgfältig in absolut astfreier Qualität ausgewählt.

Traditionell werden Shoji aus leichtem Zedernholz gefertigt, wenn Sie es wünschen, auch aus Fichte, Kirschbaum oder Nussbaum.

Andere Hölzer werden auf Anfrage verwendet, wenn sie den hohen Anforderungen entsprechen.


Die Shoji Bespannung

Shoji Papiere
Eine besonderen Bedeutung kommt der Bespannung zu. Sie wird in Handarbeit durchgeführt und bedarf einer hohen handwerklichen Kunst und dem nötigen Feingefühl.

Um die höchste Qualität zu garantieren, werden ausschließlich Original Shojipapiere aus Japan verwendet.

Traditionelle Shojipapiere sind optimiert für größtmögliche Lichtdurchlässigkeit, geringe Durchsichtigkeit und geringe Dicke. Darum sind sie bis auf wenige Ausnahmen weiß oder naturweiß und sehr dünn (40-60 g/m²).

Eine weitere positive und auch notwendige Eigenschaft von Shojipapier ist die hohe Reißfestigkeit auch im feuchten Zustand sowie Formstabilität ebenso bei Klimawechsel. Das strapazierfähige, kunstfaserverstärkte Gewebe mit lebendiger, natürlicher Struktur wirkt wie handgeschöpftes Papier und ist einer normalen Alltagsbeanspruchung jederzeit gewachsen.

Zusammensetzung

  • Shoji-Papiere aus 100% Naturfaser (Maulbeerbaum oder Hanf), sehr hochwertig
  • Shoji-Papiere aus 70-100% Pulp (Holzzellstoff), mit  Zusätzen von Kunstfasern (Viskose, Polyester),
  • Shoji-Papiere aus 50-60% Pulp, mit hohem Kunstfaseranteil, sehr reißfest
  • Shoji-Papiere aus 80-100% Kunstfaser, sehr reißfest, sehr geringe Papierdicke möglich

Strukturen

  • muji bedeutet “ohne Muster”. Diese Papiere sind rein weiß und sehr fein strukturiert.
  • unryu bedeutet “Wolken-Drachen”. Diese Papiere haben eine mehr oder weniger ausgeprägte, sichtbare Faserstruktur.

Die Schienenführung

Shoji laufen traditionell in einer Holzführung oder in einer flachen Aluführung.

Oben und unten leichtgängig geführt oder wahlweise hängend in einem Schiebetürbeschlag mit einer Holzblende.

Shoji - Schienenführung - oben
Führung oben
Shoji - Schienenführung - unten, Alu
Führung unten bei Raumteilern
Shoji - Schienenführung - unten, Holz
Führung unten bei Schränken

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